30. November 2008

Erster Dezember: Anfang















Für den Anfang, so dachte ich, erzähle ich euch mal vom Anfang.
Um genauer zu sein, von dem Tag, als ich zum ersten Mal aus meinem eher langweiligen Leben an der HUST (ist doch so. Jedes Mal wenn wir hier waren, kam ich nicht umhin, Zeit totschlagen zu müssen.) ausgebrochen bin, in ein neues HUST-Leben.

Das war Sonntag, der 31.08, ein Tag vor dem ersten Schultag.
Um 8:00 morgens musste ich beim Austauschstudenten-Büro erscheinen. Ursprünglich dachte ich, dass ich noch irgendwie geprüft werde, damit sie mich in die entsprechende Klasse einteilen konnten. Dementsprechend war ich etwas nervös.
Und schon um 7:45 beim Büro. (auch für den Fall, dass ich mich verirrt hätte.)
Und zum grossen Glück war ich nicht als erstes dort. Es standen schon drei Leute davor, augenscheinlich Austauschstudenen, die sich auf Englisch miteinander unterhalten hatten. Ich stand da einfach mal still daneben und hab zugeguckt und -gehört.
Und dann hat mich einer von ihnen plötzlich angesprochen. Are you a new student?
Ich so Yes I Am, das erste Mal Englisch auf freier Wildbahn erprobt, ui.
Und dann habe ich mich durchgerungen ihn zu fragen, woher er kommt, wie lange er schon hier ist und wie er heisst. Syrien, das dritte Jahr hier, 高龙 (gao long, "grosser Drache"). Seinen englischen Namen weiss ich bis heute nicht, aber was soll's xD
Er hat mir dann gesagt, dass ich mir keine Sorgen machen muss, die Leuter hier sind in der Regel alle sehr nett, ich würde bestimmt gute Freunde finden. Er weiss gar nicht, wie sehr er mir geholfen hat mit diesen Worten.
Danach ist er weggefahren, weil er keinen Bock mehr hatte zu warten. xD
Also stand ich dann allein mit den beiden anderen Typen. Die angefangen haben, sich auf japanisch zu unterhalten. O_O Oka und Erick, mit ihnen hab ich auch ein paar kurze Sätze gewechselt.

"You're Japanese ehh?"
"Yeah, how do you know?"
"You're talking in Japanese...? Watashi wa otaku nihon sugooooi desuuuu daaaisukiii"
...
Ohne den letzten Teil, natürlich.

Jedenfalls, die 15 Minuten Wartezeit waren so ziemlich ein Schlüsselereignis, ich bin froh, dass mein Grossvater mich so früh aus dem Haus gejagt hat. Danach bin ich auf einen Schlag aufgetaut.
Das Büro hat pünktlich um 8.00 aufgemacht. Sind noch zwei Koreanerinnen dazugekommen, Lois und He Luo. Hab dann gleich angefangen, mich auf chinesisch mit ihnen zu unterhalten.
Die Prüfung stellte ich dann als Befragung heraus, wie mein Chinesisch-Level denn sei, etc. Hab dann die Stundepläne von Klasse C und D gekriegt.
(Am ersten Tag sass ich dann trotzdem in der E-Klasse, lol. Die erste Schulwoche war überhaupt alles andere als organisiert und die meisten Leute waren eh noch nicht da.)
Im Laufe des Vormittags bin ich dann Mohammed und später Quentin begegnet.
Am Ende sind ein paar SICA-Leute (natürlich wusste ich noch nichts von SICA und allem) gekommen und haben uns ein bisschen in der Gegend rumgeführt. (darunter auch Annie.)

Soweit die ersten Leute, die ich hier getroffen habe.
Zum Mittagessen war ich wieder zu Hause. Und ich hatte das Gefühl, dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Ich denke noch oft an diesen Tag zurück.




(Wenn ihr auf die Namen klickt, gibt es ein kleines Foto plus Beschreibung, damit es nicht nur Namen bleiben.)


♥ 明明.

Mails werden jetzt beantwortet.
Und ich freu mich, nachmittags meine Klassenkameraden wiederzusehen. *u*

Kommentare:

  1. ui, bravii ming ^^ hesch mich hüüt aber nöd aglütet x( isch nöd schlimm :P wünsch dir no en schöne unterhaltsamii wuch määh!

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  2. Hey, danke dass du unseren Blog besuchst, das freut mich sehr! :)

    Nesli

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