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7. Dezember 2008

Sechster Dezember: Feng Huang, letzter Teil














Bin gerade dabei, alle Einträge zu ergänzen. (werft einen Blick auf 2 und 4)
Dann wollen wir mal Fenghuang auch endlich hinter uns bringen.




Am letzten Tag in Feng Huang hat es angefangen zu regnen.
Wir sind dann trotzdem noch auf die obligatorische Bootstour.





























v.l.n.r. Winnie, John, weissnimmer, ich.
Da war ein Kind, dass Blumenkränze verkauft hat.
Sowas sieht man in Feng Huang überall, mit der Ausnahme, dass
jenes Kind im Wasser stand und seine Kränze an die Bootstouristen verkaufen wollte. Das Wasser reichte ihm bis zum Hals, und es hat geregnet und er hatte nur ein T-Shirt an...wie arschkalt muss das gewesen sein?? 真可怜...


Nach der Fahrt haben wir uns aufgeteilt, für die letzte Shoppingrunde oder was auch immer man sonst noch machen konnte.
War wieder mit Winnie, Ferdinand und Hye Sook unterwegs.

















Störenfried, ich. xD
















































Letzte Eindrücke von der Stadt






























Um 15 Uhr sind wir von Feng Huang 凤凰 abgereist zum Bahnhof in Ji Shou 吉首. Aber da unser Zug erst um Mitternacht abfährt, mussten wir uns noch ein bisschen die Zeit vertreiben. Was wäre da besser als K-T-V? KTV heissen die Karaoke-Bars in China. Die meisten Lieder sind auf Chinesisch, gibt auch ein paar Englische (grösstenteils Westlife, Robbie Williams, Aqua...so Sachen halt. :'D) und sehr wenige Koreanische und Japanische.
Ich hab mich an Dido, Roxette und ein paar F.I.R.-Liedern versucht...joah. xD;;;















Dem Sofa entlang, Winnie, ich, weissnimmer, Hye Sook, Annie, und noch ein bisschen Nicole.

Die Heimfahrt war Hölle. Punkt. Ferdinand war nach der Fahrt ganz schön traumatisiert. Bei mir ging's noch, waren ja nur 14 Stunden, die ich da verbringen musste. (kein ironischer Unterton beabsichtigt.). Ich hätte allerdings lieber auf meinem Koffer im Gang gepennt, anstatt gegenüber dieser ekelerrengenden Person sitzen zu müssen. (will ich mal nicht ausführen...). Sonntags um 20 Uhr bin ich dann zu Hause angekommen. War jedenfalls ein Erlebnis, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

It's done!

♥ 明明.

Eintrag für gestern (Hoffe, hend alli en schoene Nikolaustag gha!), jetzt ist schon Sonntag.
Ich hab vieles, vieles vor. Tanztraining, Bandtraining, Weihnachtsgeschenke, Mails...
und Chinesisch lernen, natürlich.
..........kann es sein, dass es in der Schweiz schon wieder schneit? (zumindestin Zug?)
i wanna warp

5. Dezember 2008

Fünfter Dezember: .














Bin heute morgen aufgewacht und war einfach mal nicht so gut drauf.
Wegen dies und jenem. Manchmal habe ich das Gefühl, ich verschwende einfach viel zu viel Zeit mit Denken. Egal.
Morgen wird alles besser. Fighting!!

4. Dezember 2008

Vierter Dezember: Kunstklassen














Also, wollen wir hier noch was Anständiges bloggen.
Es war einmal ein schöner Tag im November.
Als ich mich mit Nashaat zum Mittagessen verabredet hab.
Clarissa ist dann auch noch dazugekommen.
Nachdem Essen sind wir zurück zur Schule.
















Nashaat und seine romantische Seiten...



















Auf dem Dach haben wir dann Leute gesehen, da sind wir auch gleich hoch:





























Wir hätten gerne mehr Fotos gemacht, aber der Hauswart hat gleich wieder die Türe abschliessen müssen. Dann sind wir eben im A-Trakt, 5. Stock, rumgewandert. Wo die Kunstklassenräume sind.

So sieht ein "normaler" Kunstunterrichtsraum aus:















Die Tische sind natürlich vollgekritzelt:















Und die andere Art von Klassenzimmer:



























































Barcelone...






























Ich liebe liebe liebe die Atmosphäre in diesen Räumen. ♥
Die ganze Unordnung, die vielen Dinge, die es zu entdecken gibt...
Ein paar der Bilder, die uns über den Weg gelaufen sind:








































Das hier gefiel mir persönlich sehr. Schaut euch die Farben an ♥















Das Motiv dürfte manchen von euch bekannt vorkommen:




















Dieses Bild war der absolute Wahnsinn:






































Das Witzige ist, dass ich die Künstlerin beim letzten Chinese Corner getroffen hab. Leider hab ich es versäumt, sie nach der Handynummer zu fragen.......ich hoffe sehr, sie kommt nächstes Mal wieder. Dann kann ich sie auch Nashaat vorstellen, der war also richtig begeistert von diesem Bild.

Das hier hat mir auch gefallen:















Leider ist das Foto ganz schön schlecht, aber es sah wirklich unheimlich plastisch aus...vor allem der Block links, ich war voll...fasziniert davon.


Ah, ich muss unbedingt wieder eine Mittagsstunde dort verbringen.


♥ 明明.

Komme nicht nach mit Bloggen, offensichtlich...............tbc.

3. Dezember 2008

Dritter Demzember: Nashaat














Morgen soll es kalt werden. Heute hatten wir 20 Grad und bis Ende diese Woche sollten wir dem Wetterbericht nach bei minus(!)8 landen. Oder so.

Heute gibt es ein Portrait von meinem Lieblingslibanesen.
















Nashaat (gesprochen Nash-aat, Pause nicht vergessen!), der die 25 noch nicht erreicht hat, kommt aus Libanon. Kennengelernt habe ich ihn bei einem Mittagessen zusammen mit seinem Landesmann Chadi und einigen anderen.
Anfangs hatte ich ihn sogar mit Chadi verwechselt, haha;;;;; (Und ja, eigentlich sehen sie total verschieden aus...ich blind und so.)
Er macht hier sein Master in Biomedizin und besucht nebenbei auch den Chinesischunterricht, Klasse A2. Er ist ein sehr motivierter Student und nutzt jede Gelegenheit sein Chinesisch zu üben. Schon einige 美女 wurden mitten auf der Strasse Opfer seines Charmes, wenn er mit zufälligen 你好s um sich wirft. Besonders gerne macht er das, wenn ihm langweilig ist. Wenn dem Nashaat langweilig ist, macht er noch einige dumme Sachen, das habe ich auch zu spüren bekommen. (x'D)
Ansonsten ist er ein sehr intelligenter Mann, mit dem ich gerne lange Unterhaltungen im Starbucks führe. (...bisher zwar eine einmalige Sache, aber muss ich nochmals wiederholen, bevor ich gehe.) Hinzu kommt, das sein Englisch grammatikalisch so ziemlich perfekt ist, da kann ich mir auch noch 'ne Scheibe abschneiden.
Er geht auch gerne aus, im Gegensatz zu seinem Chadi verzichtet er aber auf Alkohol und geht einfach nur tanzen. Tanzen, das kann er auch gut. Und Kunst mag er auch. Aber dazu mehr ein ander Mal.
Nashaat ist mir auf jeden Fall sehr ans Herz gewachsen, so einen guten Freund findet man selten wo. Eines Tages ergibt sich bestimmt die Chance ihn zu besuchen, in Australien, Kanada, China... einfach nicht Libanon, da will er nicht mehr wohnen. Wegen wissenschaftlichen Gründen, das Land soll unheimlich schön sein. Andernfalls muss er halt seinen Arsch in die Schweiz bewegen. Starbucks gibt's ja auch eh überall. ;)



♥ 明明.

Me totally fails at multi-tasking.
Ich sitze schon seit vier Stunden im MSN und krieg nichts anderes gebacken. Dieser und der letzter Eintrag werden noch editiert...eines Tages. "I need more hours in a day", too.

2. Dezember 2008

Zweiter Dezember: Friendship...Band














So, jetzt ist es doch raus. Und alles allein auf Ferdinands Mist gewachsen.
Erstmal ein kleines Portrait von meinem Lieblings-Deutsch-Brasilianer:
















Ferdinand H., der langsam schon auf die 30er zugeht, habe ich im Krankenhaus kennengelernt, als wir zur x-ten Gesundheitskontrolle mussten. Mit seiner Statur, seinen blonden Haaren, und grossen blauen Augen ist er auch kaum zu übersehen. Auf dem Rückweg haben wir uns ganz gut unterhalten, kein Wunder, er war ja auch mein erster deutschsprachiger Freund hier. (I was like Deeeeutsch, finally!).
Am nächsten Tag, Samstag, war mir öde, da hat er mich eingeladen, mit ein paar Bekanntschaften mal in den Park zu gehen. (zur Erinnerung). Und tags darauf zum Inline-Skaten. Obwohl er zwanzig Jahre in Brasilien (oder gerade deswegen?) verbracht hat, und dazu noch deutsches Blut hat, kann er sich nicht besonders für Gruppen- und Massensportarten (aka Fussball) begeistern...dafür liebt er Outdoor-Sport, neben Inline-Skaten auch Klettern und Paraglyding.
Und Schlagzeug spielen liebt er auch. Und er ist gut. Sehr gut. Muss das Wasser/Essen/wasauchimmer in Brasilien sein.
Jedenfalls, was ich besonders mag, ist, dass er auch tut, was er sagt. Darum hat er auch die Friendship Band (uuuuugh...da sagt noch wer was gegen Franz Ferdinand, tss.) gegründet.
Die auch schon einige Erfolge zu verbuchen hat, neben 1000 RMB Preisgeld einen Artikel in der Unizeitung und einen Auftritt vorgestern an einer anderen Uni. 真厉害!
Zurück zu Ferdinand. Bewunderswert ist auch, dass er sich nicht von sprachlichen Barrieren abhalten lässt, nicht wahr, Hye Sook? *_* Joar, alles in allem ist Ferdinand einfach superfantastisch! (aber ich will seine kindlichen Seiten jetzt mal nicht ausführen...oh und ein paar andere intime Details, die ich von seiner Freundin hab, kuku.)

Er hat noch vier Jahre MBA..ähhh, ich meine Master of Business Administration (nicht dasselbe hier in China o_o;) hier vor sich, so werden wir uns sicher noch mal in Wuhan wiedersehen und sonst hoffentlich mal in Berlin! (or I'll make it too Sao Paulo, either way is fine!)


Hier noch Material von einem Bandtraining im November:

"Sky", der Laden, in dem wir üben können. Nebenan ist gleich der Mc...praktisch. :)





































Links Su Jin, rechts Ferdinand.
















v.l.n.r. Ferdinand, Chen, Mike und Su Jin in Aktion.






























Zwei Störenfri...eh, Fans.
















Hier noch zwei MP3s, die ich von Videos extrahiert hab:
"听海" von 张惠f妹: http://www.megaupload.com/?d=UVA8DJ90
"Sleeping in my Car" von Roxette: http://www.megaupload.com/?d=TOXU6CHB

Vocals: Su Jin
Gitarre: Mike
Bass: Chen
Drums: Ferdinand



♥ 明明.

Eintrag wird abends noch mal mit FB-Sachen (darunter MP3s) ergänzt.
Jetzt geh ich erstmal Joggen, dann SICA-Meeting (endlich wieder mal) und nachher Chinese Corner (ENDLICH wieder mal).

30. November 2008

Erster Dezember: Anfang















Für den Anfang, so dachte ich, erzähle ich euch mal vom Anfang.
Um genauer zu sein, von dem Tag, als ich zum ersten Mal aus meinem eher langweiligen Leben an der HUST (ist doch so. Jedes Mal wenn wir hier waren, kam ich nicht umhin, Zeit totschlagen zu müssen.) ausgebrochen bin, in ein neues HUST-Leben.

Das war Sonntag, der 31.08, ein Tag vor dem ersten Schultag.
Um 8:00 morgens musste ich beim Austauschstudenten-Büro erscheinen. Ursprünglich dachte ich, dass ich noch irgendwie geprüft werde, damit sie mich in die entsprechende Klasse einteilen konnten. Dementsprechend war ich etwas nervös.
Und schon um 7:45 beim Büro. (auch für den Fall, dass ich mich verirrt hätte.)
Und zum grossen Glück war ich nicht als erstes dort. Es standen schon drei Leute davor, augenscheinlich Austauschstudenen, die sich auf Englisch miteinander unterhalten hatten. Ich stand da einfach mal still daneben und hab zugeguckt und -gehört.
Und dann hat mich einer von ihnen plötzlich angesprochen. Are you a new student?
Ich so Yes I Am, das erste Mal Englisch auf freier Wildbahn erprobt, ui.
Und dann habe ich mich durchgerungen ihn zu fragen, woher er kommt, wie lange er schon hier ist und wie er heisst. Syrien, das dritte Jahr hier, 高龙 (gao long, "grosser Drache"). Seinen englischen Namen weiss ich bis heute nicht, aber was soll's xD
Er hat mir dann gesagt, dass ich mir keine Sorgen machen muss, die Leuter hier sind in der Regel alle sehr nett, ich würde bestimmt gute Freunde finden. Er weiss gar nicht, wie sehr er mir geholfen hat mit diesen Worten.
Danach ist er weggefahren, weil er keinen Bock mehr hatte zu warten. xD
Also stand ich dann allein mit den beiden anderen Typen. Die angefangen haben, sich auf japanisch zu unterhalten. O_O Oka und Erick, mit ihnen hab ich auch ein paar kurze Sätze gewechselt.

"You're Japanese ehh?"
"Yeah, how do you know?"
"You're talking in Japanese...? Watashi wa otaku nihon sugooooi desuuuu daaaisukiii"
...
Ohne den letzten Teil, natürlich.

Jedenfalls, die 15 Minuten Wartezeit waren so ziemlich ein Schlüsselereignis, ich bin froh, dass mein Grossvater mich so früh aus dem Haus gejagt hat. Danach bin ich auf einen Schlag aufgetaut.
Das Büro hat pünktlich um 8.00 aufgemacht. Sind noch zwei Koreanerinnen dazugekommen, Lois und He Luo. Hab dann gleich angefangen, mich auf chinesisch mit ihnen zu unterhalten.
Die Prüfung stellte ich dann als Befragung heraus, wie mein Chinesisch-Level denn sei, etc. Hab dann die Stundepläne von Klasse C und D gekriegt.
(Am ersten Tag sass ich dann trotzdem in der E-Klasse, lol. Die erste Schulwoche war überhaupt alles andere als organisiert und die meisten Leute waren eh noch nicht da.)
Im Laufe des Vormittags bin ich dann Mohammed und später Quentin begegnet.
Am Ende sind ein paar SICA-Leute (natürlich wusste ich noch nichts von SICA und allem) gekommen und haben uns ein bisschen in der Gegend rumgeführt. (darunter auch Annie.)

Soweit die ersten Leute, die ich hier getroffen habe.
Zum Mittagessen war ich wieder zu Hause. Und ich hatte das Gefühl, dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Ich denke noch oft an diesen Tag zurück.




(Wenn ihr auf die Namen klickt, gibt es ein kleines Foto plus Beschreibung, damit es nicht nur Namen bleiben.)


♥ 明明.

Mails werden jetzt beantwortet.
Und ich freu mich, nachmittags meine Klassenkameraden wiederzusehen. *u*